HB Racing verfehlt den Meisterschaftstitel knapp

Das Saisonfinale des Porsche Sports Cup auf dem Hockenheimring bescherte der Mannschaft von HB Racing eine Achterbahn der Gefühle. Während Herbert Handlos sowohl am Samstag als auch am Sonntag einen sicheren Start-Ziel-Sieg einfahren konnte, schied Günter Benninger beim Samstagslauf unverschuldet vorzeitig aus.

Im ersten Lauf des Endurance-Cups zeigte HB Racing, dass man bestens auf das Saisonfinale am Hockenheimring vorbereitet ist. Von Position vier aus startete das Duo Herbert Handlos und Christoph Zanella in das erste Samstagsrennen. Das eingespielte Team lieferte eine fehlerfreie Performance und konnte nach 26 Runden den zweiten Platz bejubeln. Im zweiten Endurance-Lauf starteten die beiden HB Racing-Piloten von der 19. Position ins Rennen. Nach einer starken Aufholjagd beendeten sie das Rennen auf dem unglücklichen vierten Platz und verpassten somit das Podium nur knapp. Das Duo Benninger-Eder im Schwesterfahrzeug hatte ebenfalls mit Widrigkeiten zu kämpfen. Den ersten Lauf beendeten sie auf der elften, den zweiten Lauf auf der neunten Position.

Im Super Sports Cup triumphierte der Österreicher Herbert Handlos in beiden Läufen. Er erwischte sowohl am Samstag als auch am Sonntag einen guten Start und lieferte spannende Finalrennen. Mit einer fahrerischen Glanzleistung konnte er die Konkurrenz auf die Plätze verweisen und fuhr in beiden Rennen einen klaren Sieg ein. Hans Peter Eder kam am Samstag als Achter über die Ziellinie, Teamkollege Günter Benninger musste das Rennen nach einer Kollision vorzeitig beenden. Auch im Sonntagslauf ließ die Konkurrenz beiden Piloten nur wenig Luft. Trotz zahlreicher Attacken kamen sie mit den Platzierungen neun und zehn ins Ziel.

„Über so ein Finale freut sich jedes Motorsportherz“, berichtet Teamchef Dietmar Hirsch. „Es war spannend, es war emotional und das bis zur letzten Minute. Ich schätze mich sehr glücklich, ein so grandioses Team zu haben. Alle haben Unglaubliches geleistet. Ohne den unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten, deren grenzloser Leidenschaft und ihrem unbändigen Willen, das Beste aus den Autos und sich selbst herauszuholen, wären wir nicht da, wo wir heute sind. Ich möchte mich noch einmal auf diesem Weg bei allen für diese großartige Saison bedanken.“